Detail from one of the Im Griess sound machines, showing rocks on small ledges on ice.

Augmented Ecospheres

Die Gruppe Augmented Ecospheres vereint Wissenschaftler*innen und Künstler*innen aus Komposition, Design, Fotografie, Theater, Performance, Umweltpsychologie, Nachhaltigkeitskommunikation und Transformationsforschung. Gemeinsam erforscht sie mit künstlerischen und vermittelnden Strategien die Gegenwart der Klimakatastrophe - mit dem Ziel, deren Dringlichkeit unmittelbar erfahrbar zu machen.

Das kunstbasierte, transdisziplinäre Forschungsprojekt bewegt sich an der Schnittstelle von Umweltbildung und immersiven Technologien. Im Fokus steht der Klimawandel entlang eines konkreten geografischen Verlaufs: vom Gletschersee Griessseeli unterhalb des Clariden-Gletschers über den Linthkanal bis zum Zürichsee. Thematisiert werden dabei unter anderem Gletscherschwund, tauender Permafrost, veränderte Wasserregime und verschwindende Landschaften. Fragen der Zeitlichkeit spielen eine zentrale Rolle - sowohl durch den Einsatz von Echtzeitmedien als auch durch die Auseinandersetzung mit dem Katastrophischen in einer forschenden, iterativen Praxis.

«Im Griess» ist der erste öffentlich vorgestellte Prototyp des Projekts Augmented Ecospheres (2025-2027), gefördert durch die Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen (DIZH). Er wurde vom 1. - 3. Mai 2026 im Kulturhaus Helferei in Zürich gezeigt und zog in drei Tagen über 1000 Besucher*innen an.

Für Anfragen kontaktieren Sie uns unter info@aug.eco. Folgen Sie dem Projekt auf @augmentedecospheres

Die Forschungsgruppe Augmented Ecospheres besteht aus Petra Bättig-Frey (ZHAW), Monica Ursina Jäger (ZHAW), Somara Gantenbein (ZHAW), Patrick Müller (ZHdK), Benjamin Burger (ZHdK), Florian Amoser (ZHdK), Joel De Giovanni (ZHdK), Eva Maria Spreitzer (ZHdK) und Gary Berger (ZHdK).